Die Geschichte des Eurojackpots

Schon seit dem Jahre 2004 existiert in Europa eine Lottokooperation. Gemeint ist hiermit allerdings nicht der Eurojackpot, dessen Geschichte hier vordergründig behandelt werden soll, sondern vielmehr die Lotterie Euro Millions. Diese ist auch für die Geschichte des Eurojackpots von essentieller Bedeutung, da auch deren Erfolge dazu beigetragen haben, dass sich in Ländern wie der Bundesrepublik eine gewisse Erwartungshaltung entwickelt hat. Lottokooperationen zeichnen sich nämlich vor Allem durch die gesteigerte Teilnehmerzahl aus, die dann zu relativ hohen Jackpots führt. Die Gewissheit des Anbieters, mehrere Millionen Spieler sicher zu wissen gibt ihm die Möglichkeit Sicherheiten in der Jackpot-Bildung zu deklarieren. Beim neunen Spiel Eurojackpot wird dieser mit 10 Millionen Euro im Mindestfall garantiert; zur genauen Funktionalität werden an anderer Stelle jedoch mehr Worte verloren.

Die Idee einer europaweiten Lottokooperation

Eine europaweite Lottokooperation bringt, wie bereits angedeutet, einige Vorteile mit sich, wobei der enorm große Lotto-Jackpot wohl am meisten hervorsticht. Aber auch eine Form der europäischen Integration ist zu diagnostizieren, auch wenn diese sicher nur einen kleinen Teilbereich ausmacht. Die nationale Presse reagiert auf Entwicklungen in europäischen Lottokooperationen, allerdings, oft auch national in ihrem Informationsservice. Die wichtigste Meldung hierbei ist dann wo der Gewinn ausgeschüttet wird, also in welchem Nationalstaat der glückliche Lottofreund beheimatet ist.

In der Bundesrepublik Deutschland reicht der Bedarf für eine internationale Kooperation im Lotto schon weit zurück. So hatte man sich schon vor der Einführung des Spiels Euro Millions mit der Materie beschäftigt und war auch an einer Teilnahme interessiert. Warum kam es dann, dass die Bundesrepublik Deutschland sich letztendlich nicht, an der 2004 gestarteten Lotterie beteiligt hat? Als wichtigster Grund hierfür ist die rechtliche Grundlage des Glücksspiels in der Bundesrepublik Deutschland anzuführen. Das staatliche Glücksspielmonopol hierzulande steht offenbar in einer gewissen Diskrepanz zur Ausrichtung des Spiels EuroMillions, welches von der Organisation WestLotto angeboten wird. Daher bedurfte es noch vieler weiterer Jahre, bis die Verhandlungen, mit anderen interessierten Staaten, soweit fortgeschritten waren und schließlich selbst zu einer europaweiten Lottokooperation führten. Geboren wurde die Lotterie Eurojackpot mit sieben teilnehmenden Staaten.

Gründung der Lotterie Eurojackpot

Nach zähen und langen Verhandlungen fand am 23. März 2012 die erste Ziehung in der neuen Lotterie Eurojackpot statt. Ziel war es eine besonders lukrative Lotterie zu entwerfen und dies ist, gemessen am Mindestjackpot und weiteren Bedingungen, auch gelungen. Ziehung für Ziehung sind mindestens 10 Millionen Euro im Jackpot gewährleistet und bis zu 90 Millionen Euro kann dieser ansteigen. Die ersten Ziehungen fanden jedoch nur in sechs Staaten statt, namentlich: Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Niederlande und Slowenien, da Italien zu Beginn noch die notwendige Genehmigung zur Teilnahme an der Kooperation fehlte. Seit dem 6. April 2012 ist jedoch auch Italien mit von der Partie. Die Resonanz auf die ersten Ziehungen verlief noch schleppend, steigert sich jedoch von Ziehung zu Ziehung. Den Grund hierfür sehen viele in den Problemen bezüglich der italienischen Teilnahme, die eigentlich so nicht eingeplant waren und somit mehren Millionen Menschen die Möglichkeit entzog, an den Ziehungen vom 23.3.2012 und vom 30.3.2012 teil zu nehmen. Inzwischen zeigt die Anzahl der Teilnehmer jedoch stetig und die lukrative Lotterie Eurojackpot findet immer mehr Anklang.

Merkmale der Kooperation

Da es sich bei der Lotterie Eurojackpot um eine Kooperation handelt liegt auch auf der Hand, dass die Aufgaben die der Abwicklung der Lotterie dienen, zwischen den national-staatlichen Anbietern aufgeteilt werden müssen. So findet die Ziehung jeden Freitag in Helsinki statt und wird bis spätestens 23.15 Uhr veröffentlicht. Hierauf einigten sich alle teilnehmenden Staaten. Ebenso festgelegt ist, wie die Auswertung der Spielscheine erfolgt. Hierfür sind im wesentlichen zwei Stellen verantwortlich, die sich in der Bundesrepublik Deutschland und in Dänemark befinden. Diese Aufgabe ist allerdings nicht von besonderer Brisanz, da dieser Vorgang ohnehin weites gehend automatisiert erfolgt.

Wie funktioniert der Eurojackpot

Was die Funktionsweise der Lotterie betrifft muss vorweg genommen werden, dass diese in den betreffenden Artikeln schon ausführlich beschrieben worden ist. Eine kleine Auffrischung sei jedoch auch hier gegeben. Das Prinzip lautet nicht wie beim Lotto 6 aus 49 der Staatliche Toto-Lotto GmbH; vielmehr handelt es sich um eine 5 aus 50 Version, was die Gewinnzahlen angeht. Hinzu kommen außerdem noch zwei Eurozahlen, die nach dem Prinzip 2 aus 8 gezogen werden. Um die höchste Gewinnklasse zu erreichen, muss ein Spieler also die fünf Gewinnzahlen sowie die zwei Eurozahlen, die als Zusatzzahlen fungieren, richtig getippt haben. Doch auch unter dem Jackpot gibt es noch lukrative Gewinne. Die Lotterie Eurojackpot greift gar auf 12 Gewinnklassen zurück, die in der unteren Tabelle, gemeinsam mit deren Erfordernissen, kurz aufgeführt sind:

Erfordernis Entsprechende Gewinnklasse
5 Richtige und beide Eurozahlen Gewinnklasse I
5 Richtige und eine Eurozahl Gewinnklasse II
5 Richtige und keine Eurozahl Gewinnklasse III
4 Richtige und beide Eurozahlen Gewinnklasse IV
4 Richtige und eine Eurozahlen Gewinnklasse V
4 Richtige und keine Eurozahl Gewinnklasse VI
3 Richtige und beide Eurozahlen Gewinnklasse VII
3 Richtige und eine Eurozahlen Gewinnklasse VIII
2 Richtige und beide Eurozahlen Gewinnklasse IX
3 Richtige und keine Eurozahl Gewinnklasse X
1 Richtiger und beide Eurozahlen Gewinnklasse XI
2 Richtige und eine Eurozahlen Gewinnklasse XII

Mit dem Eurojackpot hat somit eine Lotterie Einzug in das deutsche Glücksspiel erhalten, die gemessen an den versprochenen Gewinnen, weit aus lukrativer ist, als in Deutschland bis dato da gewesen. Nicht zuletzt aus diesem Grund warnen Experten auch von einem erhöhten Suchtrisiko. Allgemein lässt sich dies jedoch eher bei Spielen mit einer größeren individuellen Entscheidungsfreiheit diagnostizieren, wie zum Beispiel das KENO-Lotto. Jedoch sollte diese Thematik auch hier nicht auf die leichte Schulter genommen werden und im Zweifelsfall Hilfe aufgesucht werden. Der staatliche Anbieter, die Toto-Lotto GmbH, steht hierbei mit Rat und Tat zur Seite.

Alle Angaben verstehen sich ohne Gewähr!

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